Das Mindener Museum ist in der Museumszeile zu Hause, sechs Bürgerhäusern aus der Zeit der Weserrenaissance. Mit dem Begriff Weserrenaissance wird ein Baustil beschrieben, der im 16. und 17. Jh. entlang der Weser verbreitet war. Die Museumszeile in der malerischen „Oberen Altstadt“ Mindens ist mit ihren markanten Fassaden das Markenzeichen des Museums und eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Sie bietet außen und innen zahlreiche Überraschungen: Stuckornamente, Steinreliefs, Kamine oder ein Hebewerk aus dem 16. Jh. und zahlreiche Spuren ehemaliger Bewohnerinnen und Bewohner machen die Museumszeile zum wichtigsten Exponat.

Die denkmalgeschützte Museumszeile wurde 2012 saniert. Seitdem arbeitet das Museumsteam Schritt für Schritt an einer neuen stadtgeschichtlichen Dauerausstellung. Erste Kapitel sind bereits aufgeschlagen. Sonderausstellungen zur Geschichte, Kunst und Kultur von Stadt und Region, dem ehemaligen Fürstbistum Minden und heutigen Kreis Minden-Lübbecke, werden auf rund 650 qm Ausstellungsfläche gezeigt.